Digitales Schwarzes Brett: Team-Kommunikation und interne Prozesse optimieren
Du suchst nach Wegen, die interne Kommunikation zu verbessern und sicherzustellen, dass dein Team immer auf dem neuesten Stand ist? Ein digitales Schwarzes Brett in MemoMeister hilft dir, Informationen strukturiert zu teilen und Feedback einzuholen.
Dies ist eine Aufzeichnung aus unserer regelmäßigen Webinar-Reihe „MacherMittwoch“.
Worum geht es in diesem MacherMittwoch?
In diesem Webinar dreht sich alles um die neuesten Funktionen des digitalen Schwarzen Bretts in MemoMeister. Wir zeigen dir, wie du damit die interne Kommunikation verbesserst, wichtige Informationen bereitstellst und das Onboarding neuer Mitarbeiter vereinfachst. So löst du das Problem der unübersichtlichen Informationsflut und stellst sicher, dass dein Team stets optimal informiert ist.
Die wichtigsten Learnings
- Verbesserte Text Memos: Wir haben die Text Memos in MemoMeister erweitert. Du kannst sie jetzt formatieren und To-Do-Listen hinzufügen, um Anweisungen und Checklisten noch klarer zu gestalten. Nutze sie als Vorlagen für wiederkehrende Aufgaben in deinen Projekten.
- Interaktive Kommentar-Reaktionen: Mit der neuen Funktion für Reaktionen auf Kommentare kannst du blitzschnell Feedback von deinem Team einholen. Stelle einfache Fragen wie "Wer ist dabei?" oder "Verstanden?" und erhalte auf einen Blick eine Übersicht der Antworten, ohne dass es zu einer Flut von Benachrichtigungen kommt.
- Das Digitale Schwarze Brett als Wissenszentrale: Nutze das digitale Schwarze Brett als zentrale Plattform für alle wichtigen Informationen deines Betriebs – von Neuigkeiten über Social Media Challenges bis hin zu Mitarbeiter-Onboarding-Videos. Es kann sogar als Basis für ein internes Wiki oder zukünftige Chatbots dienen.
Nächste Schritte für deinen Betrieb
- Strukturiere deine Informationen: Erstelle Text Memo Vorlagen für wiederkehrende Aufgaben, Checklisten oder wichtige Anweisungen und zeige deinem Team, wie es diese mobil nutzen und ergänzen kann.
- Etabliere das Digitale Schwarze Brett: Richte eine Mappe "Mitarbeiterbereich" mit einem "Schwarzen Brett" und einem "Betriebs-Wiki" ein, um Neuigkeiten, relevante Dokumente und interne Schulungsvideos zentral zu teilen. Nutze die Kommentar-Reaktionen für schnelle Team-Abfragen.
Transkript
Hier ist das geglättete Transkript des Webinars. Wir haben es leicht verändert, damit es sich flüssig liest, aber dennoch den authentischen Ton beibehält. Das dient auch dazu, dass du über den Support Chat die Infos aus dem Video schnell wiederfindest.
Hallo und herzlich willkommen zum MacherMittwoch Nummer 64. Heute geht es um das digitale Schwarze Brett Version 2.0, weil wir eine ziemlich coole neue Funktion in MemoMeister angebaut haben. Wir haben diese Funktion, glaube ich, keinem so wirklich vorher erklärt. Deswegen die Frage: Hat jemand von euch schon eine neue Funktion entdeckt, die in irgendeiner Art und Weise mit einem Schwarzen Brett in Zusammenhang stehen könnte? Es gibt sie seit ein paar Tagen im Tool, aber wahrscheinlich ist sie noch zu sehr versteckt. Wenn keiner von euch sie entdeckt hat, dann seid gespannt. Wie immer starten wir mit einem kurzen organisatorischen Thema.
Wie immer geben wir euch jetzt etwa 30 Minuten Impulse und danach, ab 12 Uhr, beantworten wir eure Fragen und gehen in den Austausch. Das heißt, herzliche Einladung, dass ihr einfach dabei bleibt, auch wenn der Hunger schon ruft und ihr aber dabei bleiben und Fragen anhören oder eure eigenen Fragen loswerden wollt. Das können alle Fragen rund um MemoMeister sein, also nicht nur ums Tool, sondern vielleicht auch um Schulungen, um Möglichkeiten, wie man mit uns in Kontakt kommt, oder um neue Vorlagen, die ihr euch wünscht – was auch immer. Ab 12 Uhr erweitern wir das Spektrum und können über alles sprechen.
Wir haben uns auch hier noch einen zweiten Punkt gesetzt, den Macher Überblick. Das ist unser Newsletter und Blogbeitrag, den verschicken wir immer vor dem MacherMittwoch. Da der ein oder andere von euch letztes Mal bestimmt nicht dabei war, haben wir uns vorgenommen, einen kurzen Rückblick zu geben, damit du siehst, was du verpasst hast. Im letzten MacherMittwoch ging es um Vorlagen, also PDF-Vorlagen, ausfüllbare Berichte, die können nämlich inzwischen, wenn ihr sie importiert, bei euch automatisch mit Logo und Anschrift versehen werden. Wenn ihr Interesse an der Aufzeichnung zu diesem MacherMittwoch habt, meldet euch einfach bei uns. Eine kurze E-Mail reicht, dann bekommt ihr den Link. Dort findet ihr die Aufzeichnungen der letzten etwa 20 MacherMittwochs. Wendest du dich an uns, erhältst du den Link, um dir das Thema Vorlagen noch einmal anzuschauen.
Für jeden, der neu dabei ist und zum ersten Mal beim MacherMittwoch ist: Es gibt immer wieder neue Teilnehmer. Markus ist auch dabei, die meisten von euch kennen ihn schon. Nichtsdestotrotz, Markus, erzähl doch gerne noch mal kurz, wer du bist und wann du ins Spiel kommst.
Markus: Ja, das kann ich gut nutzen. Wir haben einen Neukunden bei uns aus Stuttgart. Und genau das ist ein Punkt, der mich betrifft: Wenn man Neukunde ist, hat man auch einen gemeinsamen Termin mit mir, um zu schauen, welche Themen vorhanden sind und wie wir das Ganze begleiten können. Ich unterstütze also in allen Bestands- und Neukundenbereichen. Wenn ihr anruft, werdet ihr vermutlich zuerst bei mir landen. Kann ich nicht helfen, leite ich an einen Kollegen weiter. Im Support bin ich meistens derjenige, der ans Telefon geht.
Wir haben Markus auch für euch da, wenn wir Fragen im MacherMittwoch nicht klären können. Jetzt wechseln wir den Bildschirm. Wir gehen aus der App heraus in die Webanwendung. Wenn alles klappt, solltet ihr jetzt unseren MemoMeister-Account sehen. Uns selbst braucht ihr dafür nicht sehen, es geht um die App.
Der erste Punkt in unseren Tipps und Tricks ist das Thema Text Memo. Wir wissen, viele von euch nutzen diese Text Memos, besonders unterwegs mit dem Handy. Es ist vielleicht nicht immer ganz so elegant, wie es sein könnte, aber es ist schön strukturiert und funktioniert sehr gut. Wenn ihr in ein Projekt geht und dort in einer Mappe seid (zum Beispiel in der Mappe 'Checklisten'), könnt ihr eure Text Memos über das Plus unten rechts als Text Memo erstellen. Ihr könnt aber auch das Formular auswählen, und wenn ihr das tut, habt ihr Zugriff auf Text Memos als Vorlagen.
Der ein oder andere kennt es bereits. Wir haben hier zum Beispiel die '16 Uhr Checkliste'. Wenn wir sie öffnen und in die Vorschau gehen, sehen wir die Punkte, die wir möchten, dass unsere Mitarbeiter um 16 Uhr noch einmal durchgehen und abhaken. Das Schöne an diesen Text Memos ist, dass man sie, wenn man auf 'Bearbeiten' geht, auch unten noch ergänzen kann. Man kann dort zum Beispiel das B für Fett, das schräge I für Kursiv, H2/H3 für Überschriften und ganz rechts auch das To-Do-Symbol nutzen. Man kann darauf drücken und ein To-Do hinzufügen, zum Beispiel 'Werkzeug wegräumen'. Wenn man das speichert und hochlädt, habt ihr dieses Text Memo ergänzt – quasi wie eine Notiz, die man sonst vielleicht auf einen Karton schreiben würde. Ihr könnt hier unten einfach sagen: 'Okay, wir haben heute den Weltraum erreicht', als Beispiel. Man kann es auch eindiktieren. Wir können es hier nicht vormachen, da wir gerade im Zoom-Call sind, aber ihr könnt euren Mitarbeitern zeigen: Ein Text Memo aus der Vorlage nehmen, das, was heute noch wichtig ist, dort eintragen, dann haben wir es dokumentiert und können es abhaken.
Das wollten wir euch zum Thema Text Memo zeigen: Erstens, ihr könnt sie auch in Vorlagen packen, und zweitens, sie lassen sich mobil ergänzen, indem man auf 'Bearbeiten' geht und die untere Toolleiste benutzt. Nochmal: Oben rechts auf den Stift 'Bearbeiten' und dann öffnet sich diese Toolleiste mit B, H, der Checkliste und weiteren Optionen. Das ist auch wunderbar, wenn man eine Baubesprechung mit dem Kunden macht. Ihr könnt einfach hineingehen und es ergänzen. Für den ein oder anderen, der schon mit KI experimentiert: Man kann auch von KI generierte Checklisten einfach per Copy & Paste einfügen – als kleiner Augenzwinker-Trick. KI-Tools wie ChatGPT können das auch. Das Ganze nennt sich Markdown, und jedes KI-Tool erstellt Checklisten in diesem Format, so wie wir es hier nutzen.
Kommen wir zu einem weiteren Punkt in der App: Wenn ihr unten links auf das Dashboard geht, seht ihr dort die Widgets. Ganz oben, wenn ihr nach oben scrollt, steht 'Meine Widgets' und rechts daneben 'Anpassen'. Wenn man auf 'Anpassen' drückt, öffnet sich ein Widget-Editor. Hier kann es sein, dass ihr das ein oder andere Häkchen noch nicht gesetzt habt oder dass ihr die Reihenfolge ändern möchtet. Wenn ihr zum Beispiel die Favoriten oder die zugewiesenen Memos weiter oben haben wollt, könnt ihr das hier einrichten. Das ist natürlich etwas, das ihr euren Mitarbeitern und Kollegen gerne zeigen könnt.
Markus: Wir haben das aufgenommen, weil ich selbst bei einer Mitarbeiterschulung darüber gestolpert bin. Ein wichtiger Hinweis: Das, was gerade gezeigt wurde und was ihr damit machen könnt, ist immer nutzerbezogen. Wenn ihr etwas verändert, bedeutet das nicht, dass andere Mitarbeiter oder Kollegen es auch so haben. Ich hatte einen Mitarbeiter, der sagte, er habe den Punkt 'Favoriten' gar nicht, weil er ihn einfach nicht aktiviert hatte.
Das ist perfekt! Was Markus gerade gezeigt hat, ist auch ein Grund, warum wir dieses digitale Schwarze Brett machen. Wenn ihr eine neue Funktion entdeckt und diese im MacherMittwoch erklärt bekommt und denkt: 'Das sollten eigentlich alle wissen!', dann könnt ihr auch ein kleines Video dazu machen und es in das digitale Schwarze Brett hängen. Wir spoilern hier ein bisschen, denn das kommt gleich im Anschluss. Aber das, was wir im MacherMittwoch vermitteln, ist immer wieder etwas Schönes, das man ins Schwarze Brett stellen und mit der neuen Funktion nutzen kann.
Jetzt wechseln wir den Bildschirm. Wir gehen aus der App heraus in die Webanwendung. Wenn alles richtig gemacht haben, sind wir wieder bei unserem Miroboard. Text Memos haben wir verstanden. Widgets in der App ebenfalls. Bei beidem geht es darum, die Informationen an die Mitarbeiter zu bringen. Jetzt kommen wir zum dritten Punkt: Emojis.
Bei den Emojis haben wir ein Beispiel dabei, denn es geht hauptsächlich um Emojis an Mappen. Wenn ihr Projekte unterschiedlicher Art bearbeitet, könnt ihr mit diesen Emojis die Mappen bereits symbolisch kategorisieren. Wenn ihr in die Projektvorlagen geht und zum Beispiel eine Bad-Projektvorlage mit einem blauen Punkt und eine Wärmepumpen-Vorlage mit einer orangenen Raute erstellt habt, dann erhalten die Projekte, wenn ihr sie anlegt, blaue Punkte und orangene Rauten. Das bedeutet, unabhängig davon, ob man Gruppen zuweist, Mitarbeitern zuweist und konfiguriert, kann man allein dadurch schon symbolisieren: Alle orangenen Rauten sind Wärmepumpen, alle blauen sind Bäder. Egal ob ihr Dachdecker seid, Photovoltaik macht oder verschiedene Kundendienste und Aufträge habt – jeder kann seine Vorlagen so kategorisieren und diese Emojis bereits in der Vorlage hinterlegen. Dann seht ihr später auf einen Blick: Ah, da geht es um ein Heizungsprojekt und dort um eine Sanitär- oder Badezimmergeschichte. Das war's zu den Emojis an Mappen. Es geht nicht nur darum, dass man sie in den Mappen selbst hat, wie wir es schon immer kennen, sondern dass ihr sie auch auf euren Projekten setzen könnt.
Soweit dazu. Und jetzt kommen wir zum eigentlichen Thema des heutigen MacherMittwochs: das digitale Schwarze Brett. Das digitale Schwarze Brett bedeutet: Wir zeigen euch hier eine Mappe, den 'Mitarbeiterbereich'. Der 'Mitarbeiterbereich' ist eine Kategorie, in der man verschiedene Untermappen anlegen kann. Eine davon ist das 'Schwarze Brett'. Eine andere ist ein 'Betriebs-Wiki', und es gibt auch 'Personalakten' bzw. 'Mitarbeiterakten'. Wir gehen mal in unsere hinein, und dort seht ihr die Möglichkeit, Personalakten für Mitarbeiter strukturiert abzulegen. Darum soll es heute nicht gehen, denn heute steht das digitale Schwarze Brett im Fokus. Wir möchten es nur kurz zur Abgrenzung anmerken. Wir hatten dazu auch schon einen MacherMittwoch. Wenn ihr das Thema 'Mitarbeitermappe' oder 'Personalakte' genauer anschauen wollt, meldet euch gerne bei Markus für einen Power Move. Dann können wir das besprechen. Vielleicht machen wir auch bald wieder einen MacherMittwoch dazu, um es genauer zu erklären, denn es geht darum, wie man es steuert, aufbaut und ins Dashboard integriert. Aber heute, wie gesagt, geht es ums Schwarze Brett.
Beim Schwarzen Brett geht es, wie die Analogie schon sagt, darum, einen Bereich zu haben, wo wir Neuigkeiten anpinnen können. Wir kennen analoge Schwarze Bretter in Handwerksunternehmen; sie sind oft verwaist, man läuft daran vorbei, und sie sprechen auch nicht mit einem – es sind ja keine Harry-Potter-Bilder, die dort hängen. Sie werden oft übersehen. Nichtsdestotrotz ist es eine Möglichkeit, zu sagen: 'Hey, hier gibt es Neuigkeiten, hier gibt es Wichtiges, das euch interessieren könnte.' Dann könnt ihr natürlich ein Schwarzes Brett nutzen. Eines dieser Themen, die man immer wieder hat, ist, wenn man einen Metzger mit Mittagstisch in der Nähe hat oder eine größere Firma mit Kantine, wo man hingehen kann. Man kann sich dann die aktuelle Liste faxen lassen und dieses Fax als 'Schwarzes Brett' aufhängen. Im übertragenen Sinne lässt man es sich mailen und hängt es dann dort hinein, damit die Leute sehen können: 'Was gibt es denn zu essen?' Genauso kann man auch der unternehmerischen Verantwortung nachkommen und die aushangpflichtigen Gesetze dort ablegen, um sie den Leuten zur Verfügung zu stellen und zu sagen: 'Wir haben unsere Schuldigkeit getan, ihr habt alle Zugriff auf diese Gesetze.'
Wir haben aber auch die Kategorie, dass man zum Beispiel sagt: 'Hey, für diesen Monat machen wir eine kleine Challenge, wir sammeln Ideen für Social Media.' Dann könntet ihr hingehen und sagen: 'Jeder von euch, der zum Beispiel ein Bild von einem Meterstab macht, wie er etwas ausmisst, nimmt an der Challenge teil.' Als kleines Beispiel: Dann sollen sie dort ihre Bilder und Social Media Inhalte hochladen. Und wir haben auch die Mappe, von der wir vorher gesprochen haben: 'Infos zum MemoMeister'. Das heißt, jeder von euch Key-Usern kann hingehen und sagen: 'Wir suchen uns jetzt einen Monteur oder wen auch immer aus und sagen: Du machst jetzt das Thema Widgets umsortieren in deiner App, und wir filmen dich dabei über die Schulter.' Und dieses Video legt ihr einfach dort hinein. Dann können alle Mitarbeiter darauf zugreifen und sehen: 'So kann man übrigens in MemoMeister die Widgets anpassen.' Alle bekommen eine Benachrichtigung, können darauf klicken und sich dieses kleine Video anschauen. Ihr braucht dafür nur zwei Minuten, ihr müsst euch nur einmal trauen. Wichtig ist: Filmt kein Gesicht, sondern über die Schulter. Ihr wollt das Video ja auch später noch haben, falls der Mitarbeiter das Unternehmen verlässt – damit ihr nicht die Hälfte der Videos löschen müsst. Ihr könnt den Mitarbeiter, wenn ihr immer die gleiche Person quasi sucht, bitten, uns etwas zu unterschreiben, damit wir das auch nachträglich noch verwenden dürfen. Wir achten immer darauf, dass das Gesicht nicht zu sehen ist. Dann kann man das dort ablegen, und ihr könnt quasi aus den MacherMittwoch-Nachmittagen einfach sagen: 'Wir machen jetzt das, was ihr heute gelernt habt, für alle zugänglich.'
Und dann haben wir den letzten Punkt 'Team und Events'. Dazu kommen wir gleich, denn im Prinzip haben wir die Neuigkeiten schon abgedeckt, und wir können direkt zum Thema 'blitzschnelle Abfragen im Team' kommen. Wenn ihr im digitalen Schwarzen Brett seid und so etwas wie 'Team und Events' habt, gehen wir da mal rein. Wir haben hier ein Text Memo hinterlegt: 'E-Bikes testen und Ausfahrt'. Dieses Wochenende gibt es am Samstag in eurem Betrieb ein E-Bike-Test mit anschließender Ausfahrt – fiktiv natürlich. Die Frage ist: Wer ist dabei? Wir treffen uns um 10 Uhr. Der Hersteller Waldbike, von dem wir große Fans sind und der auch schon Gast in unserem Podcast war, bringt die Fahrräder mit. Wir wollen aber wissen, wie viele Fahrräder wir brauchen und wer einen Helm hat oder noch einen benötigt.
Und jetzt kommen wir zu diesem neuen Feature: Wir haben dieses Text Memo dort abgelegt und unten einen Kommentar geschrieben: '@alle Mitarbeiter, wer ist dabei?' Und einen weiteren Kommentar: 'Ich brauche einen Helm.' Und was jetzt neu ist, sind die Reactions auf Kommentare – so, wie ihr es vielleicht von eurem Lieblingsmessenger oder Sportverein kennt. Ihr könnt jetzt alle Mitarbeiter fragen: 'Wer ist dabei?' und die Mitarbeiter können darauf reagieren: 'Ich bin dabei.' Wenn wir auf 'Anzeigen' gehen, sehen wir, wer alles reagiert hat, und können es auch nach Art sortieren lassen. Wir sehen: Markus und ich sind dabei. Beim Helm klicken wir auch drauf und sehen, wer einen braucht: 'Ich brauche keinen, Markus braucht einen.' Dann wissen wir: Wir können dem Typen von Waldbike sagen: 'Bring bitte zwei Räder mit und einen Helm.' Oder wir können direkt mit Markus in den Austausch gehen und fragen: 'Markus, welche Helmgröße brauchst du? Hast du eine Ahnung?' Und dann sagt er: 'Nee, keine Ahnung, weiß ich nicht.' Dann kann man sagen: 'Gut, okay, dann soll er halt zwei, drei verschiedene mitbringen.'
Was ihr damit machen könnt, sind Arbeitsunterweisungen. Ihr könnt zum Beispiel unter 'Infos zum MemoMeister' ein kleines Video ablegen, @alle markieren und sagen: 'Wenn ihr es verstanden habt, Daumen hoch; wenn ihr es nicht verstanden habt oder noch eine Frage habt, Fragezeichen.' Damit lässt sich Feedback einsammeln. Früher, vor dieser Funktion, war es so: Wenn ihr an alle Mitarbeiter einen Kommentar geschrieben habt, hat es immer für alle gebimmelt, sobald jemand geantwortet hat. Mit diesen Reactions könnt ihr kleine Umfragen zu verschiedensten Themen machen, zum Beispiel: 'Wer hat Lust, die MemoMeister Fotodokumentations-Workshop-Videoreihe anzuschauen?' – die haben wir nämlich neu aufgenommen. Dann können die Mitarbeiter den Haken hoch- oder runtersetzen. Oder: 'Wer hat Lust, sich zum Thema Fachbauleiter-Schulung anzumelden – eine Woche Ausbildung, mehr Verantwortung, mehr Geld, mehr Projektverantwortung übernehmen?' Wer hat dazu Lust? Das kann man alles jetzt im Schwarzen Brett einbauen und nutzen. Kommen wir zurück zum Einstieg: Wir haben ja gesagt, beim letzten MacherMittwoch ging es auch um PDF-Formulare.
Und wir haben auch einige PDF-Formulare, die ihr unter 'Vorlagen importieren' findet, bei denen es um Mitarbeiterthemen geht. Zum Beispiel: Wer möchte einen Antrag auf Erholungsbeihilfe stellen? Wir nutzen das im Unternehmen. Man kann als Arbeitgeber seinen Mitarbeitern steuerfrei etwas zukommen lassen, wenn sie Urlaub machen. Oder man kann Ausbildungsnachweise, Auslagenerstattungen oder Ähnliches als Formular ablegen und zum Beispiel die Leute fragen: 'Habt ihr dieses Formular verstanden?' Also ein Formular ins Schwarze Brett legen und fragen: 'Habt ihr das verstanden? Wollt ihr, dass wir dazu ein Video aufnehmen?' – das haben wir nämlich extra erstellt. Daumen hoch, wenn ihr es verstanden habt, Daumen runter, wenn nicht. So kann man Stück für Stück die Situation im Unternehmen abfragen und die Mitarbeiter abholen.
Was man damit auch gut machen kann, ist das Onboarding von neuen Mitarbeitern aufzugleisen. Wir sagen: Hier gibt es ein paar Videos, die wir für dich im Schwarzen Brett vorbereitet haben. Dieses und jenes Video möchten wir, dass du es anschaust. Man kann in MemoMeister auch Memos verlinken. Das bedeutet: Wenn ihr ein Memo habt, zum Beispiel ein 360-Grad-Bild, dann ist der Link dazu oben verfügbar. Wenn das jetzt ein Tutorial oder Erklärvideo ist, könnt ihr diesen Link in die Onboarding-Checkliste eines Mitarbeiters einfügen. Das wiederum wäre ein Teil des MacherMittwochs zum Thema Mitarbeitermappe, Personalakte und Mitarbeiter-Onboarding.
Markus: Oder ein Power Move, wenn man es aufbauen möchte.
Oder ein Power Move, genau. Was uns in den letzten Wochen wieder in den Fokus gerückt wurde – oder besser gesagt, wir hatten es schon einmal – ist folgendes: Wenn ihr einen neuen Mitarbeiter im Unternehmen habt, der sich noch nicht ganz sicher ist oder sich mit digitalen Werkzeugen etwas schwertut, könnt ihr in seiner Personalakte einen kleinen 'Sandkasten' aufbauen. Das heißt ganz einfach: Ihr erstellt eine Mappe, auf die nur er Zugriff hat, und sagt ihm, er kann diese auch als Favorit setzen. Er kann sich seinen 'Sandkasten' im Widget als Favorit setzen und dort Fotos machen, Videos erstellen und PDFs ausfüllen, bis zum Umfallen. Niemand wird es mitbekommen. Er kann dort üben und ausprobieren. Und wenn er irgendwann der Meinung ist: 'Cool, ich kann laufen, ich bin flügge geworden', dann kann er tatsächlich in den Projekten mitarbeiten. Das heißt, das ganze Thema 'Lernen' kann man im Sandkasten wunderbar einfach gestalten.
Und dann habt ihr ja auch gesehen: Wir haben im Mitarbeiterbereich nicht nur das Schwarze Brett für Dinge, die man dort anpinnen kann, sondern auch ein Betriebs-Wiki. Dieses Betriebs-Wiki ist – sagen wir mal – ein Begriff aus unserer Jugend, aber 'Wiki' sagt dem ein oder anderen wahrscheinlich noch etwas. Es geht um einen Wissensbereich. Wikipedia ist der große Name, den jeder kennt, aber 'Wiki' bedeutet einfach: Wir schaffen einen Wissensbereich in unserem Unternehmen, in dem wichtige Informationen zu finden sind. Sicherheit, Gefahrenstoffe – wir haben auch das Thema Benefits. Wir haben vorhin über die Waldbike-Fahrräder und eine Ausfahrt gesprochen, weil wir zum Beispiel auch ein Benefit-Programm mit Bike-Leasing anbieten. Unter 'Benefits' kann man dann Bike-Leasing ablegen: unter welchen Bedingungen, bei welchem Anbieter, bei welchem Fahrradhändler oder wie auch immer das Ganze funktioniert. So legen wir Dinge ab, die sich jeder Mitarbeiter im Self-Service anschauen kann. Dann Handbücher von Herstellern, von Werkzeugen. Manche Handbücher müssen mitgegeben werden, von allen Werkzeugen, die man aushändigt. Man möchte aber auch manchmal Handbücher und Regelwerke mitgeben, damit man selbst nachlesen kann, was zu tun ist.
Dann eine Mappe, die sehr gut ankommt: 'Herstellerkontakte', wo die Kurzwahl für den Außendienst, die Reklamationsabteilung (vielleicht mit einem Tipp oder einer Kundennummer für den Anruf) und Themen wie der Umgang mit KFZ-Schäden zu finden sind. Der Grund, warum wir das hier erwähnen, ist: Wenn man so ein Wiki aufbaut, kann man es später wunderbar als Basis für Chatbots nutzen. Wir haben die Schnittstelle in MemoMeister. Wenn ihr so ein Wiki aufbaut, könnt ihr es heute schon nutzen und später dann auch sagen: 'Hey, du kannst damit chatten und fragen: Ich bin gerade hier und will den Kleber XY verbauen, oder ich will wissen, wie das mit dem E-Bike funktioniert oder was auch immer.' Wie funktioniert der Bosch Schlaghammer, was passiert, wenn Funken schlagen? All das steht in diesen Handbüchern. Später kann man dann einen firmeninternen Chatbot erstellen. Wir wissen, einige haben so etwas schon, und es ist keine Sackgasse, sondern etwas, wo die Leute heute schon reinschauen und zukünftig auch mit einem Chatbot auf die Informationen zugreifen können. Auch wenn man keinen Chatbot möchte, ist so etwas natürlich unglaublich hilfreich aufzubauen, weil es heute schon im Alltag hilft.
Social Media hatten wir eigentlich auch schon erwähnt. Wenn ihr Ideen für Social Media habt, legt sie ins Schwarze Brett, macht vielleicht eine kleine Challenge und sagt: 'Hey, wer diese Woche oder diesen Monat zehn Videos postet oder zehn Fotos in MemoMeister ablegt, auf denen wir erkennen, dass wir die Dichtungen oder die Schalldämmung immer überprüfen, nimmt an der Challenge teil.' Filmt oder macht Bilder von Situationen, wo ihr sagt: 'Wir machen diesen Monat diese Challenge, nächsten Monat die nächste Challenge.' Wenn ihr dann das ganze Jahr über durch seid, habt ihr für alle eure wichtigen Themen genug Bilder gesammelt und könnt am Schluss jemanden küren, ohne dass er selbst persönlich auf Social Media aktiv war. Wenn ihr das machen wollt: Es wird auch den nächsten Podcast zu diesen Ideen rund um Social Media geben. Achtet einfach auf den Podcast, wenn er erscheint.
Und das bringt uns direkt zum Punkt Podcast. Wir haben hier mit Jutta Telli zwei Folgen gemacht, wo es um die Stimme geht – unser Werkzeug Nummer 1, das wir zu trainieren beginnen, sobald wir auf die Welt kommen. Wir glauben, das ist eine der ersten Tätigkeiten, die man so tut: anfangen zu brüllen. Jutta, die in der professionellen Erwachsenenbildung tätig ist, spricht mit uns in zwei Teilen darüber, wie man die Stimme nutzen kann, um seine Ziele zu erreichen und wie man ruhiger wird, wenn man einen Vortrag hält. Hört dort einfach mal rein. Wir haben schon super Feedback von einigen von euch bekommen, dass so eine Podcast-Folge mega wertvoll ist. Dann hier 'Schaumglas', eine Folge über einen Werkstoff, den wir bis dato nicht kannten. Hört dort mal rein. Es ist ein super Werkstoff, nachhaltig und zirkulär. Und dann eine Folge mit Lukas Fuchs, die wir super finden, weil er in den letzten fünf Jahren in Remscheid das Werkzeugmuseum restauriert und dabei MemoMeister eingeführt hat. Er hat viele Learnings, und wir glauben, der ein oder andere von euch kann daraus noch etwas mitnehmen. Er ist als Vorarbeiter eingestiegen und wurde während des Projekts Projektleiter. Was uns nachhaltig beeindruckt hat: Die Dokumentation hat ihm nie Spaß gemacht. Das Projekt war immer fertig, und er musste die Dokumentation abgeben. Jetzt kann er es mit einem Klick machen. Hört dort also mal rein.
Haltet Ausschau nach dem nächsten Macher Überblick. Er wird wieder ein paar Tage vorher kommen. Jeder, der schnell rechnen kann, weiß, dass er wahrscheinlich um den 20. kommt – wir können selbst nicht schnell genug rechnen. Am Freitag vor dem 25. März wird der Macher Überblick kommen. Ihr könnt euch den Termin für den nächsten MacherMittwoch im März ja jetzt schon eintragen. Wir sehen uns dann hoffentlich dort, und wir haben es geschafft, pünktlich um 12 Uhr eine Punktlandung zu machen. Wir haben es schon gesehen, es gab Fragen im Chat. Diese werden wir jetzt gleich in der Fragen- und Antwortrunde beantworten, und wir sind auch gespannt auf eure weiteren Fragen. Insofern vielen Dank, dass ihr dabei wart, vielen Dank für euer Vertrauen. Wir freuen uns immer über positives, aber vor allem auch über konstruktives Feedback zu den Dingen, die wir tun – was wir besser machen können, immer her damit. Der offizielle Teil ist hiermit beendet.
Aktualisiert am: 27/04/2026
Danke!
